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Craiss setzt als 3PL eines Technologiekonzerns neue Maßstäbe in der Intralogistik

Craiss
  • Logistikdienstleister erhält Zuschlag für innovatives Konzept
  • Lager- und Montagewerk in Tübingen wird umstrukturiert
  • Craiss garantiert Produktionsversorgung just-in-sequence

Die Albert Craiss GmbH & Co. KG verantwortet künftig die komplette Intralogistik am Tübinger Lager- und Montagestandort eines namhaften Technologiekonzerns. Aufgabe des Logistikspezialisten ist es, in dem Werk absolute Liefertreue just-in-sequence sicherzustellen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird Craiss ein neues Intralogistikkonzept implementieren und die Anlagen modernisieren. Den Wareneingang, die Lagerhaltung und -logistik sowie die Produktionsver- und -entsorgung hat das Unternehmen bereits im letzten Quartal 2019 übernommen. Verpackung und Versand folgen. Mit der Umsetzung des Projektes wird Tübingen der größte aller Craiss-Standorte sein.

„Wir realisieren in Tübingen ein hochkomplexes Projekt, das wir nur dank unserer jahrelangen Expertise in der Intralogistik stemmen können“, sagt Jürgen Manuschewski, Standortleiter Tübingen der Albert Craiss GmbH & Co. KG. Der Logistikdienstleister wurde von dem Technologiekonzern damit beauftragt, die Intralogistik in seinem Lager- und Montagewerk auf kürzeste Durchlaufzeiten,  höchste Qualität in der Montageversorgung, maximale Liefertreue und geringste Prozesskosten auszurichten. Weiterhin übernimmt Craiss die Rolle eines Entwicklungspartners, der die Optimierung der Intralogistik kontinuierlich und aktiv vorantreibt.

Mit einem Konzept, dessen Umsetzung die Verschlankung, Digitalisierung und Beschleunigung der Prozesse sowie eine umfangreiche Modernisierung der 8.600 Quadratmeter großen Logistikfläche beinhaltet, hatte Craiss sich im Ausschreibungsverfahren gegen elf Mitbewerber durchgesetzt. Ein Beispiel der vorgesehenen Maßnahmen ist die Integration von sogenannten „Fast-Track“-Stellplätzen im Lagerbereich anstelle des klassischen Bereitstellbahnhofs in Sequenz für kommissionierte Aufträge. Diese sind frei belegbar und ermöglichen durch direkten Zugriff auf jeden Auftrag eine hochflexible und schnelle Versorgung der Montage bei geringerem Flächenbedarf.

Selbststeuernde Regelkreise arbeiten im Pull-Prinzip und reduzieren den Steuerungsaufwand in der gesamten Prozessabwicklung in erheblichem Maße.

In der Montage bringt der Einsatz von Etagenwagen anstelle von Gitterboxen einen weiteren Flächengewinn. Der Austausch der Gabelstapler durch Routenzüge erhöht die Sicherheit bei der Produktionsver- und -entsorgung, minimiert den Verkehr, reduziert die Geräuschkulisse und steigert die Produktivität.

Seit Oktober 2019 ist Craiss für den Wareneingang, die Lagerhaltung und -logistik sowie die Produktionsver- und -entsorgung verantwortlich. Da die Produktionsversorgung zu jeder Zeit sichergestellt werden musste, erfolgte die Übernahme durch Craiss nach intensiver Schulung der 50 Mitarbeiter im laufenden Betrieb. Die derzeit noch bei dem Technologiekonzern angesiedelten Bereiche Verpackung und Versand wird Craiss ebenfalls in diesem Jahr übernehmen.

Damit verantwortet der Dienstleister künftig als Third-Party-Logistics-Anbieter (3PL) die komplette Intralogistik. Manuschewski beschreibt den Auftrag als Vorzeigeprojekt der Firma Craiss: „In Tübingen entsteht aktuell nicht nur der größte Standort unseres Unternehmens, sondern auch die modernste, schnellste und effizienteste Intralogistik für ein extrem variantenreiches Montagewerk.“

Quelle / Weitere Informationen über die Albert Craiss GmbH & Co. KG unter: www.craiss.com

Pressemitteilung veröffentlicht am 12.05.2020 in News (In- und Ausland).