KUKA erstmals Partner des NEW bauhaus Festivals 2026 in WeimarTimo Heil, CEO KUKA Systems EMEA, diskutiert mit Thüringens Ministerpräsi- dent Mario Voigt über die Zukunft des Bauens
Timo Heil, CEO KUKA Systems EMEA. © KUKA Group 
Wie kann die Bauindustrie effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger werden? Welche Rolle spielen dabei Robotik, Automatisierung und Künstliche Intelligenz? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des NEW bauhaus Festivals 2026, bei dem KUKA erstmals als Partner vertreten ist. Am 2. und 3. September bringt das Festival in Weimar Entscheiderinnen und Entscheider aus Bau- und Immobilienwirtschaft, Architektur, Wissenschaft, Handwerk sowie Kultur und Gesellschaft zusammen.
Die Bauindustrie sieht sich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert: steigende Baukosten, Fachkräftemangel, hoher Zeitdruck bei der Schaffung von Wohnraum sowie ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Gleichzeitig wächst der Bedarf an bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnraum. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Industrialisierung des Bauens zunehmend an Bedeutung. „Die Bauindustrie steht vor einem grundlegenden Wandel. Automatisierung und der Einsatz von Robotern für die industrielle Vorfertigung bieten enorme Chancen, um Bauprozesse effizienter, nachhaltiger und skalierbarer zu
gestalten. Wir sehen bereits heute, dass moderne Fertigungstechnologien einen entscheidenden Beitrag leisten können, um den steigenden Bedarf an Wohnraum schneller und wirtschaftlicher zu decken“, sagt Timo Heil, EuropaChef der Anlagenbausparte der KUKA Group. Robotik, Automatisierung, Künstliche Intelligenz und industrielle Modulbauweise prägen den Wandel der Bran-
che und eröffnen neue Wege für eine technologisch geprägte Zukunft.
Im Rahmen des Festivals wird Timo Heil gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt über diese Transformation der Bauwirtschaft diskutieren. Im Fokus stehen die Chancen neuer Technologien für die Branche sowie die Frage, wie sich die Erfahrungen aus der Automatisierung der Automobilindustrie erfolgreich auf die Bauindustrie übertragen lassen. Insbesondere die industrielle Modulbauweise, mit der Hauswände oder Decken in der Fabrik produziert und von dort auf die Baustelle gebracht werden, eröffnet neue Möglichkeiten für die serielle Fertigung von Gebäudekomponenten – und das unter kontrollierten Produktionsbedingungen. Dadurch lassen sich Bauzeiten deutlich verkürzen, Qualitätsstandards verbessern und Risiken auf der Baustelle reduzieren. Gleichzeitig schafft die Digitalisierung durch die Vernetzung von Planung, Produktion und Montage die Grundlage für ein neues Zeitalter des Bauens. „Die Zukunft des Bauens liegt in der intelligenten Verbindung von digi-
taler Planung, automatisierter Fertigung und nachhaltigen Baukonzepten. Deutschland hat die Chance, hier international eine Vorreiterrolle einzunehmen. Dafür braucht es ein gemeinsames Engagement von Politik, Bauwirtschaft und Industrie“, so Timo Heil.
Das NEW bauhaus Festival bietet für diesen Dialog die ideale Plattform. Die Veranstaltung greift die zentrale Frage auf, wie ein neuer „Bauhaus-Moment“ aussehen kann – 100 Jahre nach der Bewegung, die als Antwort auf die Industrialisierung entstand. Festival-Direktor Michael Rücker betont: „Die Umbrüche durch KI, Robotik und Neuroscience sind größer als vor 100 Jahren – wir müssen technologische, soziale und ökonomische Fragen zusammendenken und neue Strategien entwickeln. Das gilt besonders für Bau und Immobilien: Als größte Querschnittsbranche der Volkswirtschaft schafft die Branche die Räume, in de-
nen wir wohnen, leben und arbeiten – und hat damit unmittelbaren gesellschaftlichen Einfluss.“
Gemeinsam wollen die Gesprächspartner ausloten, wie Innovation, Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft künftig zusammengedacht werden müssen. Mit seiner breiten Ausrichtung vereint das Festival führende Akteure aus den Bereichen Bau, Immobilien, Architektur, Handwerk, Industrie, Finanzierung und Politik und schafft Raum für den interdisziplinären Austausch über die Gestaltung der Zukunft. Für KUKA bietet die erstmalige Partnerschaft die Möglichkeit, die Perspektive eines globalen Technologieunternehmens in diese wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Debatte einzubringen.
Quelle: www.kuka.com



