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Nachhaltigkeitspreis für holzbasierte Fördertechnik von Körber

BeltConveyor EcoLine ersetzt Stahl weitgehend durch nachwachsende Werkstoffe

Motiv BeltConveyor EcoLine: „Körber kombiniert im BeltConveyor EcoLine holzbasierte, stärker schallabsorbierende Werkstoffe und IE5-Motoren der Ultra Premium Effizienzklasse" © Körber
Körber

Körber ist mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte ausgezeichnet worden. Verliehen wird der Award vom Deutschen Institut für Service-Qualität, dem Nachrichtensender ntv und dem DUP UNTERNEHMER Magazin unter Schirmherrschaft von Brigitte Zypries, Bundesministerin a. D.

Körber erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Projekt/Technologie“ für die nachhaltige Weiterentwicklung der Gurtförderer-Plattform. Dabei handelt es sich um ein in Paket-, Fulfillment- und Sortierzentren weitverbreitetes Fördertechnik-System für den automatisierten Hochgeschwindigkeits-Materialfluss. Bei der neuen BeltConveyor EcoLine hat Körber zahlreiche der üblichen Stahlkomponenten durch holzbasierte, stärker schallabsorbierende Werkstoffe ersetzt und hochmoderne IE5-Motoren der Ultra Premium Effizienzklasse verbaut. Im Zusammenspiel ermöglicht die Konstruktion einen energieeffizienten und geräuscharmen Betrieb ohne Kompromisse bei Leistung, Durchsatz oder Standfestigkeit. So erreicht der BeltConveyor EcoLine bei einem Verbrauch von 0,2 kWh/h und einem Schallpegel unter 65 dB hohe Durchsatzraten von bis zu 18.000 Paketen pro Stunde.Mit 334 kg CO₂e in der Herstellung – vorher 518 kg CO₂e – weist das System einen vergleichsweise geringen anfänglichen CO₂-Fußabdruck auf. Über die Nutzungsdauer fallen weitere 1.784 kg CO₂e in der Kategorie Scope 3.11 (Nutzung verkaufter Produkte) an, wodurch sich ein sehr geringer gesamter Lebenszyklus-Fußabdruck von 2.120 kg CO₂e ergibt.

„Nachhaltigkeit ist für Körber, aber auch für unsere Kunden zu einer Top-Priorität geworden“, so Richard Huber, Head of Product Management Parcel bei Körber, „die Auszeichnung für die Weiterentwicklung unserer erfolgreichen BeltConveyor-Technologie bestätigt uns in unserem Ansatz, dass die Optimierung der Nachhaltigkeit Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses des gesamten Produktportfolios sein sollte.“ Auch das EcoLine-Konzept will Körber im Zuge der Optimierung künftig weiter skalieren und Schritt für Schritt weitere Stahlkomponenten durch holzbasierte Alternativen ersetzen.

Noch diesen Monat präsentiert Körber den Förderer auf der Parcel+Post Expo in London. Parallel läuft die Planung einer Pilotinstallation bei einem Kunden, bei der eine komplette Förderstrecke durch die neue BeltConveyor EcoLine-Lösung ersetzt werden soll – ein nachhaltiges, leichtes und leises Förderband weitgehend aus Holz, das Lasten effizient befördert und den Betreibern hilft, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Quelle: www.koerber.com

Pressemitteilung von: Körber, veröffentlicht am 21.09.2026 in Fördertechnik, Nachhaltigkeit, News (In- und Ausland).
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