even logistics stellt “venn” vor: KI-Software übernimmt die Planung von LagerlösungenMit „venn by even“ verbindet das Hamburger Unternehmen Datenanalyse, Lagerdesign und Wirtschaftlichkeitsbewertung in einem durchgängigen Planungsprozess. Der integrierte KI-Agent Evi kann eigenständig Lagerkonzepte entwickeln, optimieren und bewerten
Bild: Auszug Grafik "So entsteht ein Lagerkonzept mit venn". © even 
Die even logistics GmbH, Betreiberin der gleichnamigen unabhängigen Vergleichsplattform (even-logistics.com), stellt mit venn by even eine neue Software für die Planung und Bewertung von Lagerlösungen vor. Die Anwendung richtet sich insbesondere an Systemintegratoren, Hersteller von Lagertechnik und Kontraktlogistikunternehmen, die Lagerkonzepte für ihre Kunden entwickeln.
Während Lagerplanungsprojekte heute häufig durch zahlreiche voneinander getrennte Werkzeuge geprägt sind, verbindet venn die wesentlichen Planungsschritte in einer Anwendung. Von der Analyse realer Auftrags- und Bestandsdaten über die technologische Auslegung und das Lagerlayout bis zur wirtschaftlichen Bewertung unterschiedlicher Lösungsvarianten entsteht ein durchgängiger, nachvollziehbarer Planungsprozess.
Von Excel und Einzelberechnungen zu einem durchgängigen Planungsprozess
Die Planung eines neuen Lagers beginnt häufig mit umfangreichen Datenanalysen. Auftragsstrukturen, Artikelverteilungen, Durchsatzanforderungen und Wachstumsszenarien müssen ausgewertet werden, bevor geeignete Technologien dimensioniert und miteinander verglichen werden können.
In der Praxis verteilen sich diese Arbeitsschritte häufig auf Excel-Dateien, separate Planungssysteme und individuell entwickelte Kalkulationsmodelle. Das erschwert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch die Nachvollziehbarkeit von Annahmen und Berechnungsergebnissen.
venn führt diese Schritte in vier aufeinander aufbauenden Phasen zusammen: IST-Situation & Daten, Analyse, System Design und Variantenvergleich.
Auftrags-, Artikel- und Bestandsdaten lassen sich direkt importieren und unter anderem nach ABC-/XYZ-Verteilung, Auftragsstruktur und Leistungsspitzen analysieren. Auf dieser Grundlage können Planungsteams unterschiedliche Lagertechnologien auslegen, ihre Dimensionierung und Leistung berechnen sowie Layouts in 2D und 3D entwickeln.
Im anschließenden Variantenvergleich werden Investitionskosten, laufende Betriebskosten und Amortisationszeiten der unterschiedlichen Konzepte gegenübergestellt. Die zugrunde liegenden Daten und Annahmen bleiben über den gesamten Planungsprozess hinweg nachvollziehbar.

Technologieoffen planen und Alternativen in Minuten bewerten
Ein zentrales Prinzip von venn ist die technologieoffene Betrachtung von Lagerkonzepten. Statt sich frühzeitig auf einzelne Technologien festzulegen, können Planungsteams unterschiedlichste Lösungsansätze in die Betrachtung einbeziehen – von manuellen Lagerkonzepten bis zu hochautomatisierten Systemen.
Eine erste Bewertung der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit ist dabei grundsätzlich nicht auf wenige vorgegebene Technologien beschränkt. Innerhalb weniger Minuten können verschiedene Lösungsansätze untersucht und verglichen werden. Für die detaillierte Systemauslegung greift die Software auf hinterlegte Technologiemodelle zurück.
Auf Basis der Projektdaten spricht venn Empfehlungen für geeignete Lösungsansätze aus, die anschließend durch Experten überprüft, angepasst und validiert werden können. Dadurch lassen sich auch Alternativen berücksichtigen, deren Untersuchung mit herkömmlichen Planungsmethoden zu aufwendig gewesen wäre.
„Heute entscheidet häufig schon der Planungsaufwand darüber, welche Technologien überhaupt ernsthaft geprüft werden. Wenn wir innerhalb weniger Minuten unterschiedliche Konzepte bewerten können, verändert das die Qualität der Entscheidung. Und wenn ein KI-Agent diese Planungsschritte eigenständig durchführen kann, verändert sich auch die Rolle des Planers grundlegend“, sagt Andreas Löwe, Gründer und Geschäftsführer der even logistics GmbH.
KI-Agent Evi: Agentische Lagerplanung bereits heute
Mit Evi integriert venn einen KI-Agenten direkt in den Planungsprozess. Anwender können Fragen zu ihren Projektdaten stellen, Kennzahlen abrufen und Berechnungen über die Software anstoßen.
Das Besondere liegt jedoch in der zugrunde liegenden Architektur: Innerhalb von venn stehen die Informationen eines Lagerplanungsprojekts durchgängig in einem gemeinsamen Datenmodell zur Verfügung – von den ursprünglichen Anforderungen über die Datenanalyse und technologische Auslegung bis zum wirtschaftlichen Vergleich. Diese Verbindung ermöglicht es Evi, nicht nur einzelne Fragen zu beantworten, sondern zusammenhängende Planungsprozesse eigenständig durchzuführen und zu optimieren.
Aus einer importierten Auftragsdatei kann Evi beispielsweise zunächst Leistungsanforderungen ableiten, anschließend geeignete Lagerkonzepte entwickeln, diese dimensionieren und ihre Wirtschaftlichkeit vergleichen. Auf Grundlage der Ergebnisse kann der Agent Varianten weiter optimieren und alternative Planungsansätze untersuchen. Dafür greift Evi direkt auf die Berechnungsfunktionen und Datenmodelle von venn zu. Die Ergebnisse eines Arbeitsschritts bilden die Grundlage für die nächsten Schritte, ohne dass Daten manuell zwischen unterschiedlichen Anwendungen übertragen werden müssen.
Die durchgängige Datenbasis ist damit nicht nur die Grundlage für effizientere Planung, sondern die Voraussetzung für den agentischen Prozess selbst. Erst durch den gemeinsamen Zugriff auf Anforderungen, operative Daten, Berechnungen und Planungsergebnisse kann Evi komplexe Planungsaufgaben über mehrere Schritte hinweg eigenständig bearbeiten. Experten können die Ergebnisse jederzeit nachvollziehen, überprüfen und bei Bedarf eingreifen. Die fachliche Beurteilung und die abschließende Entscheidung verbleiben beim Experten.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem sicheren Umgang mit den zugrunde liegenden Informationen zu. Auftrags- und Bestandsstrukturen, interne Leistungskennzahlen, Kostenmodelle und Investitionsszenarien gehören zu den geschäftskritischen Daten gleich mehrerer Unternehmen. Gerade wenn KI-Agenten eigenständig mit diesen Informationen arbeiten, sind Datenschutz und Datensicherheit zentrale Voraussetzungen für ihren produktiven Einsatz. venn wird daher datenschutzkonform und vollständig auf europäischer Infrastruktur betrieben.

Marktstart und nächste Entwicklungsschritte
venn ist bereits heute einsatzfähig und wurde mit mehr als fünf Pilotkunden erfolgreich erprobt. Die browserbasierte Software steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und ermöglicht sowohl die manuelle Ausarbeitung von Lagerkonzepten als auch die agentische Bearbeitung zusammenhängender Planungsprozesse.
Die nächsten Entwicklungsschritte konzentrieren sich auf die Erweiterung der unterstützten Lagertechnologien und die Integration zusätzlicher Funktionsbereiche der Logistikplanung. Gemeinsam mit Herstellern und Technologieanbietern wird die Datenbank mit weiteren Technologiemodellen ausgebaut. Gleichzeitig sollen zusätzliche logistische Planungsaufgaben in die gemeinsame Datenbasis integriert werden.
Ziel ist es, venn schrittweise zu einer umfassenden Planungsumgebung für logistische Systeme weiterzuentwickeln, in der sowohl Experten als auch KI-Agenten auf einer durchgängigen Datenbasis arbeiten.
Weitere Informationen: www.even-logistics.com
Demo-Anfragen: info@even-logistics.com
Quelle: www.even-logistics.com
Schlagwörter: even




