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Für FTS & Co: Mit 2D-LiDAR-Lokalisierung immer in der Spur

Messdaten von Sicherheits-Laserscannern als Ergänzung für magnetische und optische Spurführungstechnologien

Sick

Ungeplante Fahrzeug-Stopps und Flotten-Staus wegen fehlender Spurführung gehört für automatisierte Flurförderzeuge in der Intralogistik künftig der Vergangenheit an. Mit der Software LiDAR-LOC von SICK bleiben fahrerlose Transportfahrzeuge, Carts und Roboter auch dann in der Spur, wenn ein magnetisches oder optisches Führungsband einmal fehlen sollte. Hierzu nutzt das System die 2D-Umfeldmessdaten von Sicherheits-Laserscannern von SICK, die als berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen oftmals ohnehin mit an Bord der Fahrzeuge sind.

Die 2D-Lokalisierungslösung LiDAR-LOC hybrid (für: Light Detection and Ranging) wertet – getrennt von der Sicherheitsfunktion – laufend die Umfeld-Messdaten der Sicherheits-Laserscanner aus und kennt so jederzeit die Position des Fahrzeugs. Sie fährt als ergänzendes System auf den Fahrzeugen mit und aktiviert sich automatisch, wenn das magnetische oder optische Spurführungsband nicht mehr erkannt wird. Das Umschalten vom Spurführungs- auf die LiDAR-LOC hybrid Software bleibt für den Betrachter unbemerkt, denn die Fahrzeuge fahren ohne erkennbare „Gedenkminute“ spurtreu weiter auf ihrem Parcours.

Umgebungs-Kartierung mit Mapping-Tool

Die für die Lokalisierung und Navigation erforderlichen Messdaten liefern die Sicherheits-Laserscanner, genauer gesagt das hochauflösende, digitale Verfahren zur sicheren Zeit- und Abstandsmessung. Es errechnet exakt die Entfernung und Richtung jeglicher Art erkannter Konturen, die sich vor oder um das Fahrzeug herum befinden. Das SICK Map Engineering Tool nutzt die Messdaten, um Wände, Tore, Pfeiler oder Regale für die LiDAR-LOC Software zu erfassen und so die Einsatzumgebung des Fahrzeuges zu kartieren. Aufgrund der Vielzahl von statischen Orientierungspunkten, die dadurch zur Verfügung stehen, funktioniert die Ortung selbst bei temporären Änderungen im Einsatzumfeld zuverlässig. Ergänzend dazu wird auch die dem Fahrzeug per Referenzfahrt eingelernte Fahrspur elektronisch kartiert. Geht die Spur auf dem Boden verloren, schaltet die Fahrzeugsteuerung positionsgenau auf das messende Back-up-Lokalisierungssystem um. Wird das Band wiedererkannt, übernimmt erneut das Spurführungssystem die Fahrzeugnavigation.

Hohe Flexibilität, verbesserte Performance, Pünktlichkeit und Produktivität

Die Integration der LiDAR-LOC hybid Software als ergänzendes System auf fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGV) und Carts (AGC) oder autonom-mobilen Robotern (AMR) ist sowohl herstellerseitig als auch nachträglich durch den Betreiber auf einfache Weise möglich. Sogar spätere Änderungen oder Erweiterungen von Fahrspur-Layouts können schnell und reibungslos in die elektronische Kartierung aufgenommen werden. Im Betrieb hilft die 2D-LiDAR-Lokalisierung, Fahrzeugstillstände und Flottenstaus aufgrund fehlerhafter magnetischer oder optischer Spurführungsbänder zu vermeiden. Dies bedeutet mehr Verfügbarkeit und damit mehr intralogistische Pünktlichkeit und Produktivität.

Offen für individuelle Lokalisierungslösungen

Neben LiDAR-LOC hybrid, die die magnetische oder optische Spurführung mit freier Lokalisierung kombiniert, ist mit LiDAR-LOC auch eine Softwarelösung verfügbar, die sich ohne Spurführung allein mit den Messdaten von LiDAR-Sensoren anhand natürlicher Umgebungskonturen orientiert. Damit haben Fahrzeughersteller und Integratoren die freie Wahl, wie sie die Lokalisierung von Fahrzeugen im Einzelfall umsetzen wollen.

Quelle: www.sick.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 11.03.2020 in News (In- und Ausland), Sensorik, Software.
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