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WEBER-HYDRAULIK Zylinder für jede Kurvenlage

Hydraulikkomponenten für modernste Elektro-Hochhubwagen von Jungheinrich

Weber Hydraulik

Amazon, Zalando & Co. – Online boomt. So verzeichnete der Online-Handel laut Handelsverband Deutschland von 2019 auf 2020 ein Wachstum von 13,6 Mrd. Euro (+ 23 Prozent), welches durch die Corona-Pandemie nochmals beschleunigt wurde. Parallel dazu steigen die Anforderungen in der Logistik. Davon betroffen sind insbesondere die Transport-, Umschlags- und Lagerprozesse, die den zunehmenden Warenflüssen gerecht werden müssen. Um bei der Be- und Entladung von Gütern aus einem Lager in ein Transportmittel und umgekehrt den Zeit- und Materialaufwand sowie die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten, bedarf es hochmoderner Flurförderzeuge, wie zum Beispiel den Elektro-Hochhubwagen ERD 220i der Firma Jungheinrich. Für eben dieses Produkt entwickelte der Hydraulikspezialist WEBER-HYDRAULIK aus Güglingen einen kompakten Fahrwerkszylinder zur Stabilisierung.

In Zusammenarbeit mit seinen Kunden entwirft und fertigt WEBER-HYDRAULIK hydraulische Komponenten und Systeme, die dem neuesten technischen Standard entsprechen und zu einer sichereren Arbeitsumgebung beitragen. Für die Firma Jungheinrich werden Neigezylinder, Lenkaggregate, hydraulische Steuerblöcke sowie verschiedene Lenkzylinder für unterschiedliche Baureihen der Jungheinrich Flurförderzeuge gefertigt. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt wurde zuletzt eine spezielle Komponente für die Stabilisierung und Dämpfung des Elektro-Hochhubwagens ERD 220i hergestellt.

Stabilisation und Dämpfung in einer Komponente

Der 2021 neu präsentierte Elektro-Deichselstapler ERD 220i von Jungheinrich überzeugt durch ein kompaktes Design, mehr Sicherheit und einen höheren Komfort. Um diese Eigenschaften zu gewährleisten, entwarf und fertigte WEBER-HYDRAULIK ein komplett neues Produkt mit entsprechender Funktion. Entstanden ist ein korrosionsbeständiger Fahrwerkszylinder mit 50mm Hub, der direkt an die Fahrzeughydraulik angeschlossen ist und somit keine separate Versorgung benötigt. Durch die kompakte Bauweise werden bis zu 30 Prozent Einbauraum bei der Komponente gespart. Der Zylinder ist auch für biologisch abbaubare Öle freigegeben, die in der Intralogistik und anderen Branchen immer stärker eingesetzt werden. Mit einem integrierten 2/2-Wege-Schaltventil und einem Systemdruck bis 240 bar ist der Fahrwerkszylinder bestens auf seinen Einsatzbereich zugeschnitten.

Eine neuentwickelte Ansteuerung des Zylinders erzielt zusätzlich bessere Dämpfungseigenschaften. Der doppeltwirkende Hydraulikzylinder vereint somit Dämpfung und Stabilisation in einer Komponente. Der Vorteil: Der Montageaufwand für den Kunden ist geringer, da die Feder nicht separat eingebaut werden muss. Auch die Inbetriebnahme des Fahrzeuges beim Kunden erfordert einen viel geringeren Aufwand, da WEBER-HYDRAULIK einen komplett entlüfteten Zylinder liefert.

Maximale Funktionalität durch moderne Technologien

Der gemeinsam mit Jungheinrich für das Projekt entwickelte Fahrwerkszylinder sorgt dafür, die Neigung des Elektro-Hochhubwagen bei Kurvenfahrten oder auf unebenem Gelände auszugleichen und ihn so zu stabilisieren, sodass dieser nicht kippt. Die Dämpfungsfunktion, die insbesondere bei Unebenheiten zum Tragen kommt, ist für Jungheinrich eine wichtige Funktion, da sie dem Fahrer einen höheren Komfort bietet. Im Gegensatz zu konventionellen Lösungen ist das Stabilisierungsmodul von WEBER-HYDRAULIK gewichtsoptimiert und kompakt. Unter anderem aufgrund der realisierten Platzeinsparung in der Fahrzeughydraulik kann Jungheinrich einen der kompaktesten Elektro-Hochhubwagen in seiner Klasse auf dem Markt anbieten.

Somit ist der Elektro-Hochhubwagen ERD 220i der ideale Partner für Einsätze im Umschlaglager, da er dank seiner Kompaktheit für mehr Wendigkeit sorgt und auch bei langen Fahrzeiten ein herausragendes Leistungsvolumen besitzt, bei gleichzeitig höherer Sicherheit und mehr Komfort.

Inhouse-Kompetenzen treiben innovative Entwicklungen voran

Für das gemeinsame Entwicklungsprojekt setzt WEBER-HYDRAULIK auf seine langjährige Expertise und den Einsatz modernster Fertigungs- und Engineering-Verfahren. In Zusammenarbeit mit Ingenieuren von Jungheinrich und aus mehreren WEBER-Standorten wurde an dem Konzept für den neuen Fahrwerkszylinder getüftelt.

„Unsere hydraulischen Lösungen werden individuell mit unseren Kunden entwickelt und angepasst. Dafür bündeln wir auch unsere fachübergreifenden Inhouse-Kompetenzen, um auf die spezifischen Kundenbedürfnisse einzugehen und optimale Ergebnisse zu erzielen“, sagt Sebastian Gärtner, Leiter des Segments Material Handling bei WEBER-HYDRAULIK. „Dieses Konzept hat sich auch in dem Projekt mit Jungheinrich wieder bewiesen.  Somit konnte die Serienreife eines komplett neuen Zylinders in nur eineinhalb Jahren gelingen.“

Mit jeder neuen Herausforderung entwickelt sich der Hydraulikspezialist weiter und überzeugt mit seinen Erfahrungswerten und Know-how nicht nur als Produktzulieferer und Systemanbieter, sondern auch als Berater.

Richard Schwarz, Hydraulikingenieur bei Jungheinrich, ergänzt: „Wir danken WEBER-HYDRAULIK für die flexible und engagierte Entwicklungspartnerschaft für diesen speziellen Zylinder. Der Neuheitsgrad der Komponente ist sehr hoch und die Serieneinführung konnte nur durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Fahrzeug- und Hydraulikexperten sowohl bei Jungheinrich als auch bei WEBER-HYDRAULIK gelingen. So ist eine intensiv durchdachte und für unsere Anforderungen hervorragend geeignete Lösung entstanden.“

Quelle: www.weber-hydraulik.com

Pressemitteilung veröffentlicht am 01.02.2022 in Hebezeuge, Sonstiges.
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