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advasolutions automatisiert Logistikzentrum der DrogerieketteHebe in Polen

66 advaShuttles und rund 20.000 Behälterstellplätze auf zehn Metern Höhe: Im laufenden Betrieb entsteht bis Anfang 2028 die erste Anlage von advasolutions außerhalb Deutschlands, angebunden an SAP EWM

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Die polnische Drogeriekette Hebe treibt die Modernisierung ihrer Intralogistik voran und wählt dafür die Technologie von advasolutions. Im Rahmen des neu gewonnenen Großprojekts realisiert der bayerische Anbieter für modulare Lagerautomatisierung eine Behälteranlage im Bestandsgebäude (Brownfield) des Händlers. Die Implementierung erfolgt schrittweise im laufenden Betrieb bis zum geplanten Go-Live Anfang 2028.

Effiziente Omnichannel-Logistik für Filialnetz und Online-Expansion

Hebe gehört zur internationalen Handelsgruppe Jerónimo Martins und betreibt mehr als 400 Drogeriemärkte in Polen sowie Standorte in Tschechien und der Slowakei, dazu ein stark wachsendes E-Commerce-Geschäft. Mit der konsequenten Omnichannel-Ausrichtung – von der Filialbelieferung bis zum Online-Versand – steigen die Anforderungen an die Logistik: Hohe Artikelvielfalt, steigende Auftragszahlen und kurze Lieferzeiten erfordern Prozesse, die sich ohne Neuplanung skalieren lassen. Um diesem Wachstum langfristig gerecht zu werden, modernisiert das Unternehmen seine bestehenden Lagerkapazitäten.

Modulare Shuttle-Technologie im Bestandsgebäude Die Technologie von advasolutions zeichnet sich dadurch aus, verfügbare Lagerflächen und Raumhöhen maximal auszunutzen. Die für Hebe konzipierte Behälteranlage umfasst zehn Gassen mit 13 Ebenen auf rund zehn Metern Höhe und bietet Platz für etwa 20.000 Standardbehälter im Format 600 × 400 mm. Den vollautomatischen Warentransport innerhalb der Regale übernehmen 66 autonome advaShuttles. Um eine durchgehend hohe Anlagenauslastung im Mehrschichtbetrieb zu gewährleisten, ist das System mit einer automatischen und einer manuellen Batteriewechselstation für die Shuttles ausgestattet.

Eine Besonderheit des Anlagenkonzepts liegt in den integrierten Durchlaufregalen (Flow-Racks), die direkt unterhalb des eigentlichen Lagerbereichs angeordnet sind. Über diese Zonen bedient Hebe in Zukunft hochfrequente Produkte. Das Befüllen der Flow-Racks (Refill) erfolgt vollautomatisch durch die advaShuttles, wodurch zeitintensive Nachschubwege im Lager entfallen. Die Mitarbeitenden an den Kommissionierstationen können so ohne Unterbrechung auf die schnelldrehenden Artikel zugreifen. Ergänzt wird die Lösung durch ergonomische Goods-to-Person-Arbeitsplätze zur genauen Auftragsabwicklung. Die integrierte Fördertechnik beinhaltet zudem ein sogenanntes NIO-Band, über das Behälter mit erkannten Abweichungen, etwa einem unlesbaren Barcode oder einer Überfüllung, automatisch aus dem Materialfluss ausgeschleust werden. Für eine durchgängige Daten- und Prozesskette sowie Transparenz in Echtzeit wird die gesamte Anlage nahtlos an das SAP Extended-Warehouse-Management-System (EWM) von Hebe angebunden.

Flexible Anpassung an bestehende Strukturen

Retrofit- und Brownfield-Projekte stellen besondere Anforderungen an die Intralogistik, da das Automatisierungssystem an die baulichen Vorgaben eines bestehenden Gebäudes angepasst werden muss. Durch die modulare Architektur der advasolutions-Technologie lassen sich Regale und Shuttle-Infrastruktur präzise in die vorhandene Hallenstruktur integrieren, ohne dass bauliche Großeingriffe oder ein Neubau erforderlich sind.

„Bei Projekten zur Lagerautomatisierung muss die Auslegung von Prozessen und Technik automatisierte und manuelle Abläufe in Einklang bringen. Nur so lassen sich OPEX und CAPEX eines Projekts optimieren und auf die Gesamtstrategie des Unternehmens ausrichten. Wir haben die geforderte Leistung erreicht, bei einer sehr guten Amortisationszeit. In unserem Fall bauen wir kein neues Zentrallager, sondern rüsten das bestehende um. Daraus ergaben sich zwei Bedingungen: Die Anlage muss sich in eine vorhandene Halle einfügen, an deren Bausubstanz wir nichts ändern können. Und sie muss aufgebaut werden, ohne dass unser Versand stillsteht. Beides war für unsere Entscheidung ausschlaggebend“, erklärt Marcin Dopierala, Supply Chain & Logistics Director bei Hebe.

„Gerade im stark umkämpften Drogerie- und Einzelhandel erfordern steigende Auftragszahlen und eine hohe Artikelvielfalt flexible Lagersysteme, die dynamisch mitwachsen“, sagt Dr. Marcus Englert, CEO von advasolutions SE. „Das Vertrauen von Hebe zeigt, dass unsere erweiterbare End-to-End-Lösung genau die Flexibilität und Leistung liefert, die moderne Handelslogistiker heute brauchen – besonders bei anspruchsvollen Projekten in bestehenden Logistikimmobilien mit laufendem Betrieb.“

Mit dem Projekt setzt advasolutions seinen Kurs vom innovativen Technologieentwickler hin zum etablierten, internationalen Lösungsanbieter für die Intralogistik konsequent fort.

Quelle / Weitere Informationen: www.advasolutions.com

Pressemitteilung von: advasolutions, veröffentlicht am 20.10.2026 in Automation, News (In- und Ausland).
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